Das Teehaus am Meer

Unsere große Auswahl an Bio-Teemischungen produzieren wir ausschließlich selbst mit erntefrischen Zutaten.

Aktuelle Teenews von Ernst Janssen

1. Richtig Trinken  im Zeichen des Klimawandels                                                    07/2021

Die kostbare Gabe des Wassers erscheint uns Zivilisationsmenschen heute wie selbstverständlich. Über 70% der Erde sind von Wasser bedeckt. Doch davon zählen nur 3% zu den Trinkwasserreserven. In ebenso hohem Maße bestehen auch Pflanze, Tier und Mensch aus Wasser, das zum Erhalt aller lebenswichtigen Funktionen etwa alle 20 Tage gegen neues Wasser ausgewechselt werden muss. Ohne eine permanente Ergänzung der freien Wasserreserve in den Körperzellen stockt der entgiftende Gewebswasseraustausch. Die betroffenen Körperzellen beginnen, am eigenen Müll in sich zu ersticken – ein Teufelskreis. Die tägliche Trinkmenge zur Verhinderung dessen beträgt daher bei 65 kg Körpergewicht 1,5 bis 2,5 Liter Frischwasser (nicht Bier, Wein, Cola und Co.).

Doch nicht jede Flüssigkeit ist für gesunden Wasseraustausch geeignet. Unsere Grundgetränke sollten möglichst so ausgewählt sein, dass in ihnen keine »sauer« reagierenden Anteile wie Zucker, Alkohol oder Röststoffe aus Kaffee enthalten, denn eine beständige Zufuhr von Säurebildnern verbraucht wiederum die Alkalireserven und führt zu Mangel an Vitamin B. Für den täglichen Trinkkonsum ist daher reinem Quellwasser, stillem Wasser (in Flaschen) oder sauberem Leitungswasser Vorzug einzuräumen. Und natürlich Getränke, die aus solchem häuslich hergestellt werden, wie zum Beispiel Kräuter- und Früchtetee sowie mild gebrühtem Grünem und Schwarzem Tee, die allesamt nach neueren Erkenntnissen nur anfänglich vermehrte Wasserausscheidung anregen. In der Tages-Gesamtmenge jedoch kommt es zu keiner erhöhten Wasserausscheidung. Obst- und Gemüsesäfte zählen zu Konzentraten, die hälftiger Wasserverdünnung bedürfen, um geeignet zu sein. Limonadengetränke sind ungeeignet, weil von sauer reagierenden Zuckeranteilen belastet. Alkoholanteile reagieren ebenfalls stoffwechselsauer und somit krankheitsfördernd. Zudem lösen Alkoholika eine stärkere Entwässerung als Bewässerung aus und fördern somit die Austrocknung wichtiger Körperzellen (Gehirn). Maßstab für die Beurteilung der Eignung von Getränken ist die Urlösung allen Lebens, das Meerwasser. Es reagiert mit pH-Wert 7,4 leicht überschüssig basisch genauso wie das Wasser in unseren Körperzellen und unser Blut auch. Nur ist es wegen seines Salzgehaltes kaum trinkbar.

Aktuell besteht darum aufgrund des Klimawandels zwingender Anlass, Regenwasser durch sinnvolle Landschafts- u. Grundstücksplanung in Mutter Erdes Grundwasserschatz tief eindringen anstatt es sturzbachähnlich oberflächig schadbringend abfließen zu lassen.

(Auszug aus: Janssens TeeAlmanach, (S.13) F. Hübner Verlag, ISBN 978-3-927359-85-7)

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