Das Teehaus am Meer

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Aktuelles aus der Teeforschung

Weltweit haben seriöse Medien jahrelang berichtet, dass der Grünteewirkstoff Epigallokatechingallat (EGCG) falsch gefaltete, giftige Eiweißblockaden beseitigen helfen könne. Kann es sein, dass weltweit hunderte Forscher an vielen rennomierten Fakultären in voneinander unabhängigen Untersuchungen irrten und "Fake-News" verbreiteten?

Wissenschaftler am Max-Delbrück-Zentrum (u.a. Parkinsonforschung) sowie und an der Charitè, beide in Berlin, haben nun EGCG in chemischer Reinsubstanz getestet und können das nicht bestätigen. Möglicherweise beruhten frühere Erfolgsberichte auf anderen Faktoren wie z. B. Ernährungseinflüssen.

Tatsache ist, dass bislang tausende wissenschaftliche Berichte aus aller Welt die guten Wirkungen von Grüntee preisen. Diese basieren überwiegend auf frisch gebrühtem Grünteetrunk anstatt auf medizinischer Gabe hochdosierter Grüntee-Extrakte, die zudem noch unter Umgehung der natürlichen Magen-Darm-Schranke direkt über den Dickdarm eingeschleust wurden. 

Mit frisch gebrühtem Grünen Tee werden die natürlichen, blatteigenen EGCG-Anteile desselben, verbunden mit allen weiteren Grünteeinhaltsstoffen in wässriger Lösung oral aufgenommen. Daraus müssen zwangsläufig ganz andere Wirkungen resultieren, als sie mit hochdosiert verabreichtem Wirkstoffkonzentrat feststellbar sind. 

"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile". Eine demütige Erkenntnis aus der Ernährungsmedizin, die möglicherweise nicht jedem Verfechter der Pharmazie ins wissenschaftliche Weltbild passt und die weniger dazu geeignet scheint, durch Veröffentlichung wissenschaftlicher Studien Reputation und weitere Forschungsmittel zu erlangen.

Grüner Tee sei unwirksam gegen die unheilbare Krankheit Herzamyloidose - eine "sensationsgeile" Nachricht für Journalisten? Professor Hunstein, der dank zwei Litern täglichen Grünteetrinkens nach lebensbedrohender Herzamyloidose plötzlich zu neuer Lebensqualität zurückfand, äußerte in Berichten über seinen Selbstversuch, so auch im Deutschen Ärzteblatt, vergeblich die Hoffnung, dass sein selbst erlebtes "Wunder" ergründet werden möge. Doch die nachfolgenden Untersuchungen fanden nicht mit dem Teegetränk selber, sondern mit der konzentriert verabreichten Reinsubstanz EGCG statt.

Herzliche Grüße - Ihr Ernst Janssen

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